Ein Hund hinter einem Maschendrahtzaun. Oben Rechts in der Ecke das Logo der Uli Stein-Stiftung für Tiere in Not
Uli Stein liegt neben einem Hund auf dem Boden
Foto: Kathrin Gawlik
Seine wohl bekannteste Figur ist die Freche Maus

Seine wohl bekannteste Figur ist die Freche Maus

aber auch seine anderen Charaktere - eieräugige und knollennasige Menschen, Katzen, Hunde und Pinguine - wurden zu Markenzeichen. Allein im deutschsprachigen Raum sind bislang über 200 Millionen Postkarten und mehr als 13 Millionen Bücher verkauft worden.

Seine treuen Fans begleitete Deutschlands erfolgreichster Cartoonist bis zu seinem Tod mit täglichen Einträgen in das Notizbuch auf seiner beliebten Homepage. Viele seiner Produkte sind mittlerweile in individueller, personalisierter Form über seinen Wunschladen zu beziehen.

Neben dem Zeichnen pflegte Uli Stein seit vielen Jahren eine weitere Leidenschaft: das Fotografieren. Als Fotokünstler konzentrierte er sich auf Natur-, Landschafts- und städtische Motive aus der Region Hannover und Niedersachsen. Hinzu kam seine Passion für die Tierfotografie. Sie war es auch, die in dem leidenschaftlichen Tierschützer die Idee reifen ließ, mit einer Stiftung gegen das Leid von Tieren anzugehen. Uli Stein starb am 29.08.2020. Die Uli Stein-Stiftung für Tiere in Not wird in seinem Sinne weitergeführt.
Uli Stein über seine Stiftung:

Uli Stein über seine Stiftung:

Mit seiner Stiftung wollte Tierfreund Stein verschiedene Tierschutzprojekte im In- und Ausland unterstützen.
"Mit der Uli Stein-Stiftung für Tiere in Not habe ich einen Herzenswunsch realisieren können. In den letzten Jahren meiner über 300 Photosessions für Portraits meines Hundefotobuchs habe ich mich natürlich auch mit den Besitzern unterhalten, um etwas über ihre Hunde zu erfahren.

Ganz häufig waren es ehemalige Straßenhunde, die aus schlimmsten Verhältnissen oder gar Tötungsstationen nach Deutschland gerettet werden konnten und jetzt hier ein Zuhause gefunden haben. Sie stammten aus Spanien, Griechenland, der Türkei, vorwiegend aber aus Osteuropa.
Uli Stein fotografiert einen Hund der ihm Pfötchen gibt
Foto: Kathrin Gawlik
Eine Gruppe Hunde stürzt sich freudig auf ihr Herrchen
Und ich habe miterleben können, wie unendlich dankbar diese Hunde für ihr neues Leben sind und viel über die fürchterlichen Zustände erfahren, denen sie ausgesetzt waren.

Aber auch über diejenigen, denen sie es zu verdanken haben, dass die bittere Zeit, in der sie in Not aufwachsen und sich auf der Straße durchschlagen mussten, jetzt für sie Vergangenheit ist: Kleine engagierte Gruppen von Menschen, die sich entschieden haben, vor Ort zu helfen und alles dafür zu tun, das Elend dieser Hunde zu beenden.

Das hat mich sehr berührt und beeindruckt. Ich habe Kontakt zu einigen der Gruppen herstellen können, ihre Projekte kennengelernt und immer wieder das Hauptproblem herausgehört: die immensen Kosten.

Die Hunde werden zuerst einmal vor Ort in Sicherheit gebracht, bevor man dann versucht, sie in liebevolle Familien zu vermitteln. Das heißt Unterbringung, Personal für ihre Betreuung, Futter, Tierarztkosten, Impfungen, Transportkosten und, und, und…eine endlose Liste.

Alle Mitglieder dieser Gruppen, meistens e.V., arbeiten ehrenamtlich und sind mit allem, was sie leisten und weiterhin leisten wollen, auf Spenden angewiesen.
 
Und da kam mir Idee, etwas mit einer Stiftung beizutragen und ich kann es kaum erwarten, dass es losgeht.
Ja, auch bei uns gibt es Tiere in Not, Millionen von streunenden Katzen, Tierheime die Hilfe brauchen, Gnadenhöfe die Unterstützung benötigen und vieles mehr und die Stiftung wird da für alles offen sein.
Aber Tierhilfe endet nicht an den Grenzen und seit ich mich mit dem Elend der Hunde in den angesprochenen Ländern beschäftigt habe, weiß ich, wo meine Stiftung beginnen will.“

Uli Stein, August 2018

Helfen Sie mit einer Spende. Auch kleine Beträge helfen den Tieren.

Helfen Sie mit einer Spende. Auch kleine Beträge helfen den Tieren.